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LÜNENDONK®-STUDIE
2009:
Rekrutierungswege verändern sich
Der Nachfragerückgang seit dem vierten Quartal 2008 hat den
Wettbewerb im Markt für Zeitarbeit und Personaldienstleistungen
angeheizt.
Wer bei den verbleibenden Anfragen schneller den richtigen
Kandidaten liefert, gewinnt den Auftrag. Damit gewinnt die
Rekrutierungsgeschwindigkeit
für die Anbieter massiv an Bedeutung. Wie sich dabei die Wege
der Rekrutierung verändern, zeigt die aktuelle Lünendonk®-Studie
2009: „Führende Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-
Unternehmen in Deutschland“, die ab sofort verfügbar ist.
Die
„Kontakte zu Arbeitsämtern“ sind mit 24,2 Prozent der
Nennungen weiterhin der wichtigste Rekrutierungsweg. Der Anteil
der Nennungen geht dabei leicht zurück
(Vorjahr: 25,7 Prozent). Die weitere Rangfolge der
Rekrutierungswege hat sich im Vergleich zur Vorjahresbefragung
jedoch deutlich verändert. An zweiter Stelle rangieren die
„eigene Internet-Homepage“ mit 13,8 Prozent der Nennungen
sowie die „Anzeigen in externen Online-Job- Börsen“ mit
12,8 Prozent der Nennungen. Beide Rekrutierungswege gehören
damit auch zu den stärksten Gewinnern. Die „eigene Internet-
Homepage“ legt im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozentpunkte zu,
die
„Anzeigen in externen Online-Job- Börsen“ sogar um 3,3
Prozentpunkte.
Im Gegensatz dazu verlieren die „Empfehlung von
Mitarbeitern“, die „Anzeigen in regionalen Tageszeitungen“
sowie die „ Anzeigen in Wochenblättern“ im
Vorjahresvergleich
an Bedeutung. Ebenfalls stark zugenommen, jedoch von einer
geringeren Basis aus, haben die „Anzeigen in überregionalen
Tageszeitungen“ (plus 2,8 Prozentpunkte). Diese Anzeigen
beziehen sich in der Regel fast ausschließlich auf Job-Angebote
mit hohen Qualifikationsanforderungen.
Marktkonsolidierung
durch Verdrängung
„Rekrutierungsgeschwindigkeit
und -Qualität werden in der Krise noch wichtiger“, sagt
Hartmut Lüerßen, Partner der Lünendonk GmbH und Autor der
Studie. „Nur wer schneller gute Kandidaten findet und beim
Kunden vorstellt, hat die Chance, Wettbewerber zu verdrängen
und so bei steigender Nachfrage gestärkt aus der Krise
erorzugehen“, so Lüerßen weiter.
Dabei
verlagert sich der Wettbewerb derzeit stark auf den Mittelstand,
der mit Ausnahme der Zulieferer der Automobilindustrie nicht so
stark abgebaut hat wie Großunternehmen. Der Wettbewerb findet
dabei mit ungleichen Voraussetzungen statt: „Während die großen
Anbieter beispielsweise ihre Vorteile durch kostenlose
Stellenanzeigen, standardisierte Prozesse und eine hohe
Reichweite im Internet ausgebaut haben, sollten kleinere und
mittelgroße Anbieter die regionale Vernetzung intensivieren –
offline und online.“
Die detaillierte Lünendonk®-Studie 2009 „Führende
Zeitarbeits- und Personaldienstleistungs-Unternehmen in
Deutschland“ auf Basis der Befragung über Strukturen,
Strategien, Planungen und Restriktionen der 25 führenden und 35
weiterer mittelgroßer und kleinerer Zeitarbeits- und
Personaldienstleistungs- Unternehmen in Deutschland ist ab
sofort bei der Lünendonk GmbH zum Preis von 950,- Euro (pdf-Datei,
zuzüglich MwSt. und inklusive Versand) oder im Service-Paket
mit persönlicher Präsentation durch einen Lünendonk-Berater
für 2.950 € (zuzüglich MwSt. und Reisekosten) verfügbar.
(Stephanie Bittner, CCPR)
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