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28.07.10
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Pflege-Mindestlohn
ab 1. August 2010 ist offiziell
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Die
Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die
Pflegebranche wurde heute im Bundesanzeiger veröffentlicht. Damit
ist es offiziell: Der Mindestlohn
gilt ab dem 01. August 2010.
Er beträgt im Tarifgebiet
West einschließlich Berlin 8,50 € und im Tarifgebiet Ost 7,50 €
pro Stunde. Der Mindestlohn muss daher auch von
Zeitarbeitsfirmen bezahlt werden, die Personal in Pflegebetriebe überlassen,
die überwiegend ambulante, teilstationäre oder stationäre
PFLEGEleistungen für Pflegebedürftige erbringen.
Bei einer Überlassung
in Betriebe, die überwiegend ambulante KRANKENPFLEGEleistungen
erbringen, gilt der Mindestlohn nicht. Darüber hinaus gilt der
Mindestlohn nur für Arbeitnehmer, die überwiegend pflegerische Tätigkeiten
in der Grundpflege erbringen.
Zu
beachten ist weiter, dass der Mindestlohn spätestens am 15. des
Folgemonats fällig wird. [weiter...]
(In
unserem "Service Center", hier auf der linken Seite, haben
wir die Rechtsverordnung unter "Downloads" für Sie
hinterlegt.)
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Quelle:
© iGZ
/ Pressemitteilung
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21.07.10
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Pilotprojekt
in der Unfallversicherung - Prämiensystem für die Zeitarbeit
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Teilnahmeberechtigt
am Prämienverfahren sind die Zeitarbeitsunternehmen, die eine
besonders geringe Zahl an meldepflichtigen Arbeitsunfällen,
Arbeitsunfallrenten und Todesfällen im Vergleich zur gesamten
Zeitarbeitsbranche zu verzeichnen haben.
Konkret
muss die Belastung mit den vorgenannten Versicherungsfällen 50%
niedriger sein als im Durchschnitt der gesamten Branche.
Maßgeblich sind nur die Zeitarbeitnehmer, die im gewerblichen
Bereich eingesetzt werden. Der Vorstand kann auf Vorschlag des Präventionsausschusses
zusätzliche Arbeitsschutzmaßnahmen festlegen, deren Durchführung
und schriftlicher Nachweis dann Voraussetzung für die Auszahlung
der Prämie wäre. Für die erstmals im Jahre 2011 auszuschüttende
Prämie ist die Unfallbelastung im Jahre 2010 maßgeblich.
Die Vertreterversammlung hat den Vorstand der VBG
beauftragt, eine entsprechende Richtlinie zur Umsetzung des Prämienverfahrens
zu erlassen. Der Vorstand wird darüber im August entscheiden. Die
Mitglieder der Verbände werden über die Details des Prämienverfahrens
informiert, sobald diese Entscheidung vorliegt.
Das Prämiensystem geht auf eine Initiative der drei Zeitarbeitsverbände
AMP,
BZA
und iGZ zurück. [weiter...]
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Quelle:
© iGZ
/ Pressemitteilung
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21.07.10
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Trenkwalder
im Aufwind: +35% Mitarbeiter, Halbjahresumsatz 12% über Plan
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Der
Marktführer für Zeitarbeit in Österreich, Trenkwalder, hat im
ersten Halbjahr 2010 eine starke Entwicklung gestaltet. Die
Mitarbeiterzahl der Gruppe erreichte per Ende Juni rund 63.000 und
liegt somit um 35% über dem Vergleichswert 2009. Mit diesem
Personalstand knüpft Trenkwalder bereits an den damaligen
Personalstand vor Beginn der Krise 2008 an. Beim Umsatz wurden die
ehrgeizigen Planungen um 12% übertroffen. Die Auslandsmärkte haben
sich weitgehend erholt und übertreffen teilweise sogar den starken
Gesamttrend.
Die Trenkwalder Gruppe konnte sich nach dem Jahr der
Herausforderungen 2009 auf allen Märkten deutlich steigern, was
sich sowohl im markanten Mitarbeiterzuwachs als auch beim
Halbjahresumsatz zeigt. Dieser übertraf die Erwartungen um knapp 50
Mio EUR.
Halbjahresbilanz:
Mit 450 Mio. Euro Umsatzziel übertroffen – stetiger
Mitarbeiterzuwachs
Trenkwalder erzielte einen Halbjahresumsatz von 450 Mio. EUR, der
damit um 12% über dem budgetierten Wert liegt. Firmengründer und
Vorstandschef KommR Ing. Dr. h.c. Richard Trenkwalder kommentiert
dies erfreut: „So wie wir die Talsohle frühzeitig kommen gesehen
und die Weichen richtig gestellt haben, so sind wir auch jetzt sehr
früh bei der Erholung der Märkte mit dabei. Als Marktführer haben
wir die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zwar in besonderem Maße
gespürt, können nun aber auch wieder überproportional vom
Aufschwung profitieren. Die Grundlage dafür waren unsere
vorausschauend getroffenen Maßnahmen, durch die wir jetzt noch
effizienter und flexibler am Markt auftreten können. Gerade die
aktuellen Personalzahlen sind ein Indikator für die ungebrochene Stärke
des Unternehmens. Ende Juni lag der Personalstand insgesamt bei rund
63.000 Personen, was gegenüber dem Vergleichswert aus 2009 (46.600)
einem Zuwachs um 35% entspricht. Allein seit Januar 2010 stieg der
Konzern-Personalstand um 34%. Trenkwalder knüpft damit wieder an
den Personalstand vor der Krise an und liegt über den damaligen
Spitzenwerten im Vergleich zum 1. Halbjahr 2008. [weiter...]
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Quelle:
© inprogress
/ menedetter-pr.at / Pressemitteilung
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15.07.10
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Mindestlohn für
Altenpfleger beschlossen
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Bundeswirtschaftsminister
Brüderle konnte sich mit seinen Forderungen an einen
Mindestlohn in der Pflegebranche nicht durchsetzen. Ab August müssen
Altenpfleger mindestens 8,50 Euro im Westen und 7,50 Euro im
Osten erhalten - aber das betrifft nicht alle, die in der
Branche arbeiten.
Für
mehr als 600.000 Beschäftigte in der Pflegebranche wird ab
August ein umstrittener Mindestlohn gelten. Arbeitgeber sollen
ihnen dann in der Stunde mindestens 8,50 Euro im Westen
Deutschlands und Berlin sowie 7,50 Euro im Osten zahlen. Das
geht aus der Verordnung von Bundesarbeitsministerin Ursula von
der Leyen (CSU) hervor, die das Bundeskabinett nach monatelangen
Streit an diesem Mittwoch in Berlin verabschiedet hat. Da der
Bundestag dies nicht noch bestätigen muss, gilt die Regelung
damit.
Bundeswirtschaftsminister
Rainer Brüderle (FDP) hatte zuvor gefordert, dass der
Pflegemindestlohn bis Ende 2011 befristet bleiben soll. Er hat
zunächst seine Veto eingelegt und das Verfahren verzögert.
Durchsetzen konnte er sich damit jedoch nicht: Der Mindestlohn
wird nun bis Ende 2014 befristet. Er steigt zum Januar 2012 und
zum Juli 2013 um jeweils 25 Cent, so dass er ab Mitte 2013 9
Euro im Westen und 8 Euro im Osten beträgt. Die Koalition kündigte
an, dass sie die bisher eingeführten Mindestlöhne im kommenden
Jahr überprüfen will. [weiter...]
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Quelle:
© FAZ.net
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